Menschen, Personen und Beamte: Das Spiel des Lebens

Menschen, Personen und Beamte: die Altlasten des Putsches
– und/ oder – das Leben im Märchen

Veröffentlicht am 01.08.2015

Beamte gibt es nicht mehr, so oder ählich war es dem Inhalt eines Zeitungsartikels aus dem Jahre 1953 zu entnehmen. Bei genauerer Auseinandersetzung mit diesem Thema sollte es so sein, daß es bereits seit den 14 November 1918 keine staatlichen Beamten mehr gibt.

Video von MSZoff

Veröffentlicht am 31.07.2015

Dieses Video gibt einen Einblick in die Sprache der Juristen und zeigt auf, wie wir Menschen zu Personen gemacht wurden und wie wir uns damit identifizieren (lassen). Es geht um den Sprung in ein anderes Bewußtsein und die Begründung der „Wahrheit“.
Hier geht es nicht um die Auslegung von Gesetzestexten, sondern um die eindeutige Definition der in den Gesetzestexten und Verwaltungsakten benutzten Begriffe. Dieser Film soll helfen, daß wir uns alle wieder näher kommen und gemeinsam das System überdenken. Es geht nicht um Schuldzuweisung oder Vergeltung, sondern vielmehr darum, daß wir alle im selben Boot sitzen.

Dieses Video darf und soll ausdrücklich kostenlos vervielfältigt und verteilt werden.

Spiel des Lebens


passendes zum Thema:

MENSCH vs. PERSON

Video-Interview ROBAN 2.0 mit MSZoff

ROBAN 2.0 im Gespräch über Mumble mit MSZoff

Person tötet Mensch! – Teil 1

Person tötet Mensch vor Gericht! – Teil 2

Kindesentführung – Großmutter versteckt ihre Enkelin vor der Polizei

Kindesentführung – Grossmutter hat Enkelin vor der Polizei versteckt

Vater der entführten Anna von Polizei verhört

Während sich Grossmutter und Enkelin vor der Polizei verstecken, hat diese den Vater verhaftet. Er soll mit der Entführung seiner Tochter etwas zu tun haben.

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Kindesentführung

Kindesentführung

Anna´s Vater

Anna´s Vater

Vater von des entführten Kindes

Vater von des entführten Kindes

Vater von der entführten Anna

Vater von der entführten Anna

Vater der entführten Anna

Vater der entführten Anna von Polizei verhört

Der Vater von Anna (Name geändert) ist besorgt. Seine Tochter soll wieder nach Mexiko zur Mutter zurück. Dort war er während seines Aufenthalts oft wegen Lösegeld erpresst worden.
Der Vater von Anna (Name geändert) ist besorgt. Seine Tochter soll wieder nach Mexiko zur Mutter zurück. Dort war er während seines Aufenthalts oft wegen Lösegeld erpresst worden.Er ist darum in die Schweiz zurückgekehrt – zusammen mit seiner Tochter. Dies sollte nur eine vorübergehende Lösung sein. Doch seine Tochter will nun lieber in der Schweiz bleiben.Sie fühlt sich hier wohler und hat Suizidgedanke seit das Bundesgericht entschied, dass die 9-Jährige zurück nach Mexiko muss.Darum ist die Grossmutter gemeinsam mit ihrer Enkelin abgetaucht. Erika Hess (65) sagt, dies sei der Wunsch ihrer Enkelin gewesen.Schweren Herzens habe sie sich darum für zivilen Ungehorsam entschieden. Für die Mutter in Mexiko wurde ihre Tochter von Vater und Grossmutter beeinflusst. Anna habe ein gutes Leben in Mexiko. Sie wolle mit ihr zusammen leben und sie vermisse sie sehr.

Grossmutter Martina Hess (65) ist weiterhin mit der 9-jährigen Enkelin Anna auf der Flucht. Dies bestätigt die Aargauer Staatsanwaltschaft 20 Minuten. Die Polizei fahnde seit über einer Woche nach den beiden. «Sie konnten aber bisher nicht aufgefunden werden», sagt Sprecherin Fiona Strebel. Derweil wurde der Vater von Anna am Mittwoch vorübergehend festgenommen und gestern verhört. Strebel: «Er wird verdächtigt, mit der Entführung seiner Tochter etwas zu tun zu haben.» Ausserdem werde ihm in diesem Zusammenhang eine versuchte Nötigung vorgeworfen. Grossmutter und Vater wollen verhindern, dass die neunjährige Anna wieder zurück nach Mexiko gehen muss, wo ihre Mutter lebt. Sie wohnt seit letztem Sommer beim Vater und hätte nach drei Monaten eigentlich wieder zurück zur Mutter gehen sollen. Das Mädchen will aber in der Schweiz bleiben. Seither tobt ein Rechtsstreit. Das Obergericht hatte zugunsten von Anna entschieden. Das Bundesgericht gab hingegen der Mutter recht, die extra aus Mexiko angereist war. Als das Obergericht entschied, dass Anna mit ihrer angereisten Mutter nach Mexiko zurückfliegen muss, tauchte die Grossmutter mit ihrer Enkelin unter.

(ann) 21. Mai 2015 20:28; Akt: 22.05.2015 07:14
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Vater-der-entfuehrten-Anna-von-Polizei-verhoert-30071855

Original-Beitragslink/ Quelle: https://familiefamilienrecht.wordpress.com/2015/05/23/kindesentfuhrung-grossmutter-hat-enkelin-vor-der-polizei-versteckt/

 

Prostitution mit 15 Jahren – Heimkind Sahra – Jugendamt schaut weg

Prostitution unter den Augen des Jugendamtes

Direktlink: https://www.youtube.com/watch?v=BnaS1R_97jg

Veröffentlicht am 23.05.2015
Hilferuf von einem 16 jährigen Mädchen Sarah, sie ist seit 6 Wochen auf der Flucht.
Sie war bei einem freien Träger Firma “Oase” in Eckernfoerde mit
Heilpädagoge bekommen ca. 8 – 9.000,- Euro, siehe www.oase-eckernfoerde.de  (Leitung Carola Asmussen) und hat keine Schule besucht.

Der Vormund ist die Diakonie Niederberg in Velbert
http://www.diakonie-niederberg.de

Kinderschützer Frank Engelen hat zur Dame bzw. Vormund gesagt, dass die Jugendliche Sarah Geld braucht über Pfingsten.
Die Dame (Vormund) hat gesagt, dass 16 jährige Mädchen kann selbst für sich Sorgen, sie geht am Strich und das macht ihr sogar Spaß.
Auch das Jugendamt wurde von dem Kinderschützer Frank Engelen informiert, dass man 16 jährige nicht auf den Strich schicken darf. Jedoch möchte das Jugendamt nicht darüber sprechen.

Social Engineering , auch „soziale Manipulation“ nennt man zwischenmenschliche Beeinflussungen mit dem Ziel, bei Personen bestimmte Verhalten hervorzurufen, sie zum Beispiel zur Preisgabe von vertraulichen Informationen, zum Kauf eines Produktes oder zur Freigabe von Finanzmitteln zu bewegen

Interview mit Sarah 16j.:
—————————————-­­—-
Ich bin mit 11 Jahren von einer Pflegefamilie rausgenommen worden.
Es hat Gerüchte gegeben, die Pflegeeltern sollen mich geschlagen haben, aber das stimmte nicht, sagt Sarah. Danach bin ich eine geschlossene Notunterkunft gekommen.
Die Diakonie bzw. Jugendamt Velbert hat mich aus der Pflegefamilie raus genommen.
Dann bin ich in ein geschlossenes Notheim in Essen gekommen und dann in die Klapse. Ich bin in der Schule gemobbt worden und wollte mich umbringen.

Das Jugendamt wollte den Kontakt zu meiner Pflegemutter verhindern.
Mein Vormund schickt mich nach Essen in das Notheim, dort komme ich aber wieder auf die schiefe Bahn und das möchte ich nicht, wie z.B. Drogen, Mobbing, Prostitution.
Ich konnte keinen Job machen mit 15 Jahren, ich wurde bedroht von Männer und musste durch Prostitution Geld verdienen.
Ich habe mich gefühlt wie ein Stück Scheiße und habe mich geekelt. Die Männer haben mich bedroht und gesagt sie tun meinen Pflegeeltern etwas und sie bekommen von mir Schutzgeld.
Im Notheim Essen habe ich Drogen und Alkohol genommen, es war für 1h eine Erleichterung.
Das Jugendamt möchte nur das ich irgendwo untergebracht bin, sonst nichts.
Jetzt bin ich in dieser Notunterkunft. Meine Vormünderin stellt mich dar, als wenn ich eine geistige Behinderung hätte.

Das Jugendamt hat mich nicht in die Schule gehen lassen, über mehrere Monate.
Ich wünsche mir, dass das Jugendamt nicht wie ein Stück Scheiße behandelt oder das es sagt, ich wäre geistig behindert.
Ich will eine eigenen Wohnung haben und einfach einen anderen Vormund zB. meinen Freund oder meine eigene Schwester.

Original-Beitragslink/ Quelle: https://familiefamilienrecht.wordpress.com/2015/05/23/prostitution-mit-15-jahren-heimkind-sahra-jugendamt-schaut-weg/comment-page-1/#comment-640

 

Eine Reise ins wundersame UPIK Land

Veröffentlicht am 24.12.2014

Eine Reise ins wundersame UPIK Land

Der Fall von Antonia (13)

Antonia 13 entführt von Richterin, mitten in Deutschland

zur Vorgeschichte:

Veröffentlicht am 29.08.2013

Petition unterschreiben BITTE: http://www.change.org/de/Petitionen/n…

Das ist ein Fall für den Internationalen Gerichtshof in Den Haag was sich Behörden in diesem angeblichen Rechtsstaat erlauben. Empfehlung an die Familie Scharndorff: Verlassen sie dieses verdorbene Land und suchen sie sich eine neue, bessere Heimat, denn hier werden sie nicht nur finanziell ruiniert und die Familie systematisch zerstört. Auf absehbare Zeit wird man ihre Stimmen der Öffentlichkeit entziehen, wie im Fall Mollath. An alle Eltern, die sich zukünftig mit der genannten Richterin oder ähnlichen Fällen konfrontiert sehen: Es ist sinnvoller die Anwalts- und Unterbringungskosten zu sparen und gleich gezielt das Geld für die Auswanderung einzusetzen.
Wie weit muss es in Deutschland noch mit den Menschenrechten von „angeblicher Behördenseite“ getrieben werden bis auch der Letzte aufwacht.
Liebe Familie Scharndorff, wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Kraft die richtigen Schritte zu unternehmen! IHR SEIT NICHT ALLEIN!!!

Erklärung zu „angeblichen Behörden“ = Die Bundesregierung ist in Deutschland lediglich eine eingetragene Gesellschaftform, ebenso wie alle Behörden (auch Gerichte) und erfüllt damit ausschließlich den rechtlichen Status eines Unternehmens. Legislative, Judikative und Executive haben nur in einem souveränen Staat das Recht und die Pflicht die Interessen der Mehrheit durchzusetzen, solange diese nicht im Widerspruch zum GG stehen. Diese Institutionen hier haben ausschließlich das Recht, welches ihnen von den Alliierten vor 70 Jahren ff. zugestanden wurde. Alle in Eigenverantwortung erstellten neuen Gesetze, erhobenen Steuern und gegründeten behördlichen Unternehmen seit dem zweiten Weltkrieg sind nicht das Papier wert auf dem sie stehen und haben nur Gesetzescharacter, weil wir, das Volk, es zulassen!!!

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=I7-oEsMNrmI

Antonia wurde ihr "Zuhause" weggenommen

Antonia wurde ihr „Zuhause“ weggenommen

Der Fall Antonia und Folgen für andere Leute

Veröffentlicht am 18.02.2015

Eine Moderatorin soll nun fast 2500€ Strafe bezahlen, weil sie Antonia zitierte in einer Sendung.
https://www.youtube.com/redirect?q=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DR5E6s5UL7_c&redir_token=zYpHas-W_zDedSQsL2p8icLXTrt8MTQyNTE1MDk2OEAxNDI1MDY0NTY4

Antwort von Antonia

https://www.youtube.com/redirect?q=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fvideo.php%3Fv%3D413442302152091&redir_token=zYpHas-W_zDedSQsL2p8icLXTrt8MTQyNTE1MDk2OEAxNDI1MDY0NTY4

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=eaIaSYHa1ms

Antonia Schandorff (damals 12 jährige)

Antonia Schandorff (damals 12 jährige)

Antonia legt nach gegen die Entführer, Schänder und Geldgeilen

Veröffentlicht am 21.02.2015

Nach der Veröffentlichung der Nachstellungen durch Behörden der BRD gegenüber einer Moderatorin, versucht nun das Opfer, Antonia, die Moderatorin zu unterstützen. Antonias Eltern, wie sie selbst, sind inzwischen nach Polen geflohen.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=paJEVuHNZUg

Jugendamt als Stasinachfolger unterwegs – Jugendamt wendet Stasi-Methoden an

Betragslink: http://medienredaktion.wordpress.com/2013/08/11/jugendamt-als-stasinachfolger-unterwegs-jugendamt-wendet-stasi-methoden-an/

kinderklauer-jugendamt

Vor ein paar Wochen stieß ich auf eine Merkwürdigkeit: Mitarbeiter des Jugendamtes der Städteregion Aachen zogen durch die Gemeinden und predigten über die “Intensivierung der Vollzeitpflege”, zum Beispiel in Roetgen und Monschau.

Zumindestens in Monschau wurde heftig diskutiert. Nun – der Begriff “Vollzeitpflege” sei hier kurz erläutert: es geht darum, Kinder von den leiblichen Eltern zu entfernen und sie Pflegeeltern zu überantworten. Dort werden sie schon mal sexuell mißbraucht, mit Drogen vollgepumpt oder umgebracht – aber Hauptsache, das Amt hat Beschäftigung. Andere nennen das auch Kinderklau.

Den Begriff Intensivierung kann man verschieden verstehen – entweder, man macht etwas, was da ist, besser … oder man will in Zukunft mehr davon machen. Es kam wie es kommen musste – zu der Sitzung in Simmerath konnte ich nicht kommen, weil die Kinder spontan zum Zahnarzt mussten. So konnte ich nicht aus erster Hand erfahren, was denn dort jetzt für Aufregung gesorgt hatte.

Sicher nur ein Zufall war es, dass in den Wochen nach der Infotour leise und heimlich mit kleinen Anzeigen in den Werbeblättern der Region nach Pflegeeltern gesucht wurde. Das spricht schon dafür, dass man sich auf eine neue Welle von Kindern vorbereitet, die man woanders unterbringen möchte als bei ihren eigenen Eltern.

Die Lösung des Problems hielt ich am 28.7.2013 in Händen: in der Zeitung “Super Sonntag” (eins unserer Werbeblättchen, die die Tageszeitungen verdrängen) war ein – farblich abgesetzter und dadurch deutlich hervorgehobener Artikel zu sehen, den ich jetzt hier mal zitieren möchte:

Hilfestellung der Stadt für gefährdete Kinder – so lautet die Überschrift. Das hört man gern, dass freut einen: gefährdeten Kindern sollte immer geholfen werden. Allein der Miniregelsatz für Kinder von Arbeitslosen ist schon ein Schlag ins Gesicht des Geistes der Menschenrechtserklärung, die Verwahrlosung an den Schulen gefährdet die Kinder ebenso wie der ständig steigende Gebrauch von SUV´s im Straßenverkehr. Zudem gelten wir als das kinderfeindlichste Land Europas – da wäre also genug zu tun.

Dann, unter der Überschrift der Hinweis: “Zentrales Postfach eingerichtet“. Das ist mal wieder eine Leistung, die eines Teilzeitbeamten angesichts der geschilderten Be-drohungslage würdig ist: man richtet ein Postfach ein. So bleibt die Gefahr außerhalb des eigenen Büros, aber man hat das Gefühl, etwas getan zu haben. So etwas kennen wir aus der Politik zur Genüge.

Doch es geht noch weiter – fett gedruckt der erste Absatz:

Eschweiler. Nachbarn machen sich Sorgen, da die kleinen Kinder in der Wohnung nebenan oft allein zu Hause sind und keine richtige Kleidung tragen. Ein Blick in den Hausflur verrät zudem, dass es dort “drunter und drüber geht”, auch ein Gespräch mit den Eltern war bisher ergebnislos.

Demokratisch gebildete Einwohner der Bundesrepublik Deutschland (das werden dank Schulwesen immer weniger) bleibt erstmal die Spucke weg: Kinder sind heutzutage oft allein zu Hause, weil beide Eltern arbeiten müssen. So will es das Gesetz! Ist das Kind älter als drei Jahre, dann sollte es weitgehend allein zurecht kommen, denn dann erlischt der Mutterschutz und die Arbeitspflicht der Jobcenter greift. Auch wo das nicht der Fall ist, genügt oft ein einzelnes Einkommen nicht mehr: arbeiten nicht beide Elternteile, kann man sich ein Kind gar nicht mehr leisten! Und in der Regel machen sich die Nachbarn keine Sorgen, sondern beschweren sich alle fünf Minuten darüber, dass die Kinder zu laut sind.

Aber – lesen wir den Absatz nochmal. Es lohnt sich. Die Kinder tragen keine “richtige Kleidung”. In einem freien, demokratischen Rechtsstaat gibt es so etwas wie “richtige Kleidung” nicht. Die Kinder dürfen sogar nackig in der Privatwohnung herumtollen, wenn es ihnen gefällt und ihre Eltern das gestatten. Sie können als Hippies durch die Gegend turnen – oder als Könige des Gebrauchtkleidungshandels, wenn die Eltern Hartz IV beziehen. Oft bleibt den armen Würmchen ja gar nichts anderes übrig, als das aufzu-tragen, was das Nachbarkind nicht mehr braucht

Sie wohnen in der Wohnung nebenan … Ziel sind also nicht die reichen Eigenheim-besitzer (die ihre Kinder oft genug verwahrlosen lassen – siehe den Begriff “Wohlstands-verwahrlosung“, weil eben beide Eltern täglich 12 Stunden für ihre Karriere schuften, um sich das Eigenheim samt Energiekosten überhaupt leisten zu können oder um sich einfach mal selbst zu verwirklichen). Ziel sind arme Eltern in Mietwohnungen … bei denen man wie selbstverständlich davon ausgeht, dass der Nachbar auch mal einen Blick in den Hausflur wirft – nur um nach dem Rechten zu sehen.

Der nationalsozialistische Blockwart feiert seine Auferstehung – und die IM der Stasi kehren zurück. Alles natürlich nur zum Wohle des Kindes. Doch lauschen wir dem Artikel weiter:

So oder ähnlich gestalten sich Informationen, in denen Eltern Unterstützung brauchen und in denen Kinder in ihrer Entwicklung gefährdet sein könnten. Fachleute sprechen dann von einer Kindswohlgefährdung.

Wohlgemerkt: das ist ein Artikel für das Volk. Der Flur ist im Auge des Blockwarts nicht im ordentlichen Zustand?

Meldung ans Amt!

Die Kinder kleiden sich jenseits des Mainstreams oder der Vorstellung der Nachbarn?

Meldung ans Amt!

Die Eltern gehen beide arbeiten?

Meldung ans Amt!

Oder geschieht etwas ähnliches (was immer das auch sei mag):

Meldung ans Amt!

Ich habe mal nachgeschaut, wann “Fachleute” von Kindswohlgefährdung ausgehen – direkt beim Ministerium gibt es was dazu:

Sind Kinder in Familien verletzt oder massiv in ihrer Entwicklung beeinträchtigt
worden, stehen Fachkräfte immer vor der Aufgabe einzuschätzen, wie es zu diesen Verletzungen kommen konnte, ob und wie eine Wiederholung ausgeschlossen
werden kann, welche Hilfen geeignet sind und ob ein Kind fremd untergebracht
werden muss.

Was zunächst einleuchtend notwendig erscheinen mag, ist in der Praxis doch schwer umzusetzen. Kinder mit massiven Verletzungen, mit Hämatomen, Brüchen, starken Entwicklungsverzögerungen, Kinder, die blass und ungepflegt sind, unterernährt und in schlechter gesundheitlicher Verfassung, lösen in uns immer starke Gefühle aus.

So beschreibt das Ministerium sensibel die Problematik – und führt weiter aus, wie schwierig es ist, als Fachkraft angesichts der Gräuel, die einem dort begegnen können (und auch angesichts der eigenen, persönlichen Biografie) korrekt arbeiten zu können.

Es gibt sie, die blassen, ungepflegten, unterernährten Kinder. Hartz IV produziert täglich mehr von ihnen. Es gibt auch die verletzten, verbrühten, verbrannten Kinder – doch davon redet das Jugendamt Eschweiler nicht.

Es redet von Kindern in Nachbarwohnungen (nicht in Nachbarhäusern – was einen deut-lichen Rückschluss auf das soziale Niveau zuläßt, das man hier gezielt ins Auge fasst), ruft die Bürger der Stadt zur gezielten Verletzung der Privatsphäre auf (ohne die ein Blick in den Hausflur wohl nicht möglich ist) und stattet sie indirekt mit der Befugnis aus, für das Amt tätig zu werden und erste Gespräche zu führen. Ändern sich die Eltern nicht, ist der Weg vorgezeichnet:

Das Jugendamt der Stadt Eschweiler hat nun unter der E-Mail-Adresse kinderschutz@schweiler.de (wahrscheinlich ein Druckfehler) ein zentrales Postfach eingerichtet, über das Anhaltspunkte einer Kindswohlgefährdung gemeldet werden können. Wichtig ist dabei, dass die Hinweise so präzise wie möglich beschrieben werden (wann, wo, was, wie oft).

Damit man diese Meldung ordentlich machen kann, ist natürlich eine gezielte Be-spitzelung der unliebsamen Nachbarn notwendig – der IM Jugendamt ist geschaffen.

Hunderte, ja tausende von “ordentlichen, gepflegten, staatstreuen, richtig gekleideten” Mitbürgern werden jetzt ausschwärmen, mit dem Artikel in der Hand (der im Übrigen nur noch mit der Auflistung verschiedener Kontaktmöglichkeiten endet) als Legitimation für ihre Spitzeltätigkeiten (die ja nur dem Kindswohl dient: ohne “richtige” Kleidung kann das ja wohl als gefährdet angesehen werden) den Auftrag des Jugendamtes anführen und die Eltern ihrer Mietskaserne auf Schritt und Tritt beobachten.

Sie können helfen Kinder zu schützen!

Wenn Sie sich Sorgen machen um das Wohl eines Kindes oder einer/eines Jugendlichen, weil Sie den Eindruck haben,

das Kind, der/die Jugendliche wirkt oft niedergeschlagen,

das Kind wird Ihrer Meining nach nicht ausreichend betreut,

es läuft oft alleine auf der Straße rum, wirkt ungepflegt oder ähnliches,

Sie sehen häufiger blaue Flecken oder Striemen,

das Kind, der/die Jugendliche erzählt Ihnen von Schlägen oder anderen unangenehmen Dingen, die es durch Eltern oder andere Erwachsene erlebt hat,

Sie sind einfach nur unsicher, ob das Wohl des Kindes oder der/des Jugendlichen gefährdet ist,

das Kind wirkt oft niedergeschlagen? Zum Beispiel wegen Mobbing in der Schule, weil die Eltern arbeitslos sind?

Es wird “Ihrer Meinung nach nicht ausreichend betreut”?

Es läuft allein auf der Straße herum … oder ähnliches (blöder geht es kaum noch)?

Selbst wenn der Beobachter einfach mal keine Ahnung hat (“Sie sind einfach nur unsicher”) – egal, erstmal Meldung machen.

In einem kinderfeindlichem Land ungebildete fachfremde Bürger mit einem unde-finierten Suchauftrag auf Familien los zu lassen, gleicht schon dem Aufruf zu einer Straftat, die die Unverletzbarkeit der Wohnung oder das Selbstbestimmungsrecht der Familien gefährdet – Familien, die sich in Zukunft wohl kaum noch an die Öffentlichkeit wagen dürfen, die seit dem 28.07.2013 einen Freibrief des Jugendamtes in den Händen hält, jederzeit und überall Meldung zu machen, wenn “ähnliches” geschieht oder man selber einfach nur unsicher ist.

Was deutlich erkennbar ist: Zielgebiet der Stasi-Methoden ist die arme Familie, egal, ob sie Hartz IV bekommen oder ob beide Eltern für Minilöhne bei Leiharbeitern beschäftigt sind. Das dieser Artikel ein Aufruf zum “Stalking” ist, wird gelassen in Kauf genommen, um die falsch gekleideten Kinder oder “unordentliche” Hausflure ausfindig zu machen – wobei jeder, der eigene Kinder hat, weiß, dass Kinder, die sich frei entfalten können, selten Ordnung im Haushalt hervorrufen.

Wohl gemerkt – es geht hier nicht um jene Kinder, die massiv misshandelt werden (und zu derem Schutz der Staat alles in seiner Macht stehende tun muss, um sie zu schützen – aber bitte mit Hilfe der Polizei und nicht mit Hilfe von ermächtigen “informellen Mitarbeitern” oder selbsternannten Bürgerwehren), sondern um Kinder, die dem subjektiven Empfinden des Nachbarn nach (was ausdrücklich so formuliert wird) irgendwie “verdächtig” sind.

Wo bleibt da der Verfassungsschutz?

Die Absicht, die hinter diesen Formulierungen steht, scheint klar: Intensivierung der Vollzeitpflege, “Screening” der gesamten Bevölkerung, ob man nicht noch irgendwo ein Kind findet, dass man “in Obhut nehmen” kann.

Immerhin: diese Praxis findet trotz öffentlich-geheuchelter Verurteilung durch die Ministerin von der Leyen im Jahre 2008 immer häufiger statt. Waren es im Jahre 2005 noch 25 000 Kinder, die ihren Eltern entzogen wurde, so sind es im Jahre 2011 schon 38000  – scheinbar noch nicht genug.

Nach Ansicht von Uwe Jopt, Professor für Psychologie an der Universität Bielefeld und Gutachter an Familiengerichten, ist die Trennung von den Eltern „die schwerste seelische Verletzung, die einem Kind zugefügt werden kann“ – angeordnet „von Leuten, die dafür psychologisch unzureichend ausgebildet sind“.

So die FAZ im Jahre 2008 über den “Amtlichen Größenwahn” der Jugendämter in Deutschland. Schon damals war zu erkennen, dass sich hier eine ganz neue Industrie bildet:

„Der Kindesentzug ist eine richtige Erziehungsindustrie geworden, ganz normalen Familien, die Hilfe brauchten, werden die Kinder weggenommen, weil sie nicht die erzieherischen Standards von Sozialpädagogen haben“, sagt Romy Linke-Rothenberg, Vorsitzende des Vereins „Family Angels“, der sich um Eltern in Notsituationen kümmert.

Diese Industrie hat enorme Wachstumsraten – und kostet dem Steuerzahler enorme Summen. Tendenz: steigend – auch aufgrund einer Gesetzesänderung:

Dass ein Jugendamt einem Vater das Kind „wegnimmt“, obwohl er ihm „nichts getan“ hat – dass das Amt also vorbeugend tätig wird -, ist seit vergangenen März möglich: Da wurde der Paragraph 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuchs novelliert, um Gerichten den Sorgerechtsentzug zu erleichtern. Seitdem muss das Jugendamt nicht mehr den Nachweis elterlichen Versagens führen, um die Kinder aus der Familie herauszunehmen.

Das bedeutet: Eltern müssen schon dann um ihr Sorgerecht fürchten, wenn ihre Er-ziehungsvorstellungen von denen der Behörden abweichen. Professor Kupffer spricht in diesem Zusammenhang von „statusbedingter Arroganz“: Die Eingriffsmacht des Amtes werde zur Urteilskompetenz umgedeutet, „dass der Eingriff des Amtes aber selbst eine Gefahr darstellen könnte, bleibt unberücksichtigt“.

Fünf Jahre nach diesem Artikel mobilisiert das Jugendamt den Mob, um der Erziehungs-industrie einen neuen Schub verwertbaren Materials zukommen zu lassen – zur Not eben, weil der Nachbar den Verdacht hat, dass irgendwann in Zukunft dem Kind etwas geschehen könnte.

Die Kosten für diesen amtlichen Größenwahn?

35 – 40 Milliarden Euro im Jahr, 5000 – 8000 Euro pro Monat pro Kind.

Die werden sich nach den neuen Mobilisierungsmaßnahmen wohl noch mal erhöhen!!!!!