Putin macht Vorschläge zur Lösung der Flüchtlingskrise


Putin macht Vorschläge zur Lösung der Flüchtlingskrise

Putin macht Vorschläge zur Lösung der Flüchtlingskrise

Putin macht Vorschläge zur Lösung der Flüchtlingskrise

Sonntag, 06 September 2015 21:02 geschrieben von  Rüdiger Dietrich

Flüchtlingskrise war US-induziert und absehbar!

Magdeburg – Der Präsident der russischen Föderation äußerte sich mit interessanten Bemerkungen zum Thema Flüchtlingsproblematik, deren Ursachen und vor allem grundsätzlicher Voraussetzungen zu deren perspektivischer Lösung. Dabei machte Wladimir Putin klar, daß das Einsetzen der gegenwärtigen Flüchtlingswelle alles andere als überraschend sei, sondern vielmehr von der westlichen Politik geradezu provoziert wurde. Hauptursache sei die westliche Interventions-Politik im Nahen Osten, angeführt von den USA , denen die EU im blinden Gehorsam folgte, wobei letztere nahezu ausschließlich vom Flüchtlingszustrom betroffen sind, obwohl die USA die maßgebliche Rolle bei der Destabilisierung der Region einnehmen. Europa bezahle derzeit den Preis für Entscheidungen, die es nicht einmal selbst getroffen hat. Die größte Schwachstelle der westlichen Außenpolitik macht der russische Präsident in der Auferlegung ihrer eigenen Standards weltweit aus, ohne dabei im geringsten die historischen, religiösen sowie nationalen und kulturellen Charakteristiken bestimmter Regionen in Betracht zu ziehen.

Den einzigen Weg den Flüchtlingszustrom nach Europa zu beenden, sieht Putin darin, den Menschen zu helfen, ihre Probleme vor Ort zu lösen, wozu es als erstem Schritt unerläßlich sei, terroristische Strukturen aufzulösen, um wieder funktionsfähige Staatswesen entstehen zu lassen. Hierfür empfiehlt Wladimir Putin die Schaffung einer „gemeinsamen Front“ zur Bekämpfung der dschihadistischen Terrororganisation „Islamischer Staat“. Jedoch betont der russische Präsident vor einer Wiederholung früherer Fehler warnend, daß der Wiederaufbau  der Staatlichkeit in den Ländern, die derzeit unter der Herrschaft des IS leiden, nur mit vollem Respekt für die Geschichte, Kultur und lokale Traditionen erfolgen könne. Dieser Logik folgend implizieren Putins Pläne einer Anti-Terror-Allianz ausdrücklich die Beteiligung der syrischen Armee, was jedoch den Plänen der USA zuwiderläuft, die nach Saddam Hussein im Irak und Muammar al-Gaddafi in Libyen gegenwärtig den Sturz des gewählten syrischen Staatsoberhaupts Baschar al-Assad zum Ziele haben.

Wie mehrere internationale Medien berichteten, hat Russland bereits eine Militärbasis für etwa tausend russische Soldaten nahe Damaskus eingerichtet, von dort aus sie Luftschläge gegen den IS führen wollen. Es ist bekannt, dass Russland die amerikanische Einmischung in innerstaatliche Angelegenheiten im Nahen Osten seit jeher missbilligt, und darin nur das Bestreben einer Ausweitung der amerikanischen Einflusssphäre sieht. Ein verstärktes Engagement Russlands in dieser Region könnte seitens den USA auch als ein empfindlicher Prestigeverlust gesehen werden. Bisherige Gespräche zwischen den beiden Außenministern Kerry und Lawrow sollen Ende des Monats auf der UN-Vollversammlung in New York fortgesetzt werden.

Quelle: derfflinger.de

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3 Gedanken zu „Putin macht Vorschläge zur Lösung der Flüchtlingskrise

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